Eigene Perspektiven erweitern – neue dazugewinnen

Es ist wie es ist.
Ich kann sowieso nichts ändern.
Ich bin immer an allem Schuld.
Keiner mag mich.
Das Leben meint es schlecht mit mir.
Ich tauge nichts.
Ich kann nichts.
Ich bin nichts wert.
Warum sich die Mühe machen, etwas daran zu ändern?

Sätze wie diese, bewegen wohl die meisten Menschen in irgendeiner Art und Weise auf dieser Welt. Wir alle wachsen in einer Kultur von unperfekten Menschen in einer unperfekten Welt auf. Umstände entziehen sich oft unserem Einfluss und wenn nicht, treffen wir unperfekte Entscheidungen, mit deren Konsequenzen wir am liebsten nicht leben wollen.

Dennoch sind wir Menschen liebevoll geschaffen und in jedem von uns liegt die Ebenbildlichkeit Gottes verborgen.

Wir haben das größte Geschenk des Lebens bei unserer Geburt erhalten, die Freiheit, unser Leben zu gestalten, auch wenn wir uns in inneren oder äußeren Gefängnissen befinden.

Neue Perspektiven zu suchen, bedeutet nicht aufzugeben oder zu erstarren, sondern den Mut zu haben, alte Sichtweisen zu hinterfragen und sich der Verantwortung für sein eigenes Leben zu stellen.

Dafür muss es nicht immer erst zur Lebenskrise kommen. Präventiv in sein eigenes Leben zu investieren und über die Kindheit und Schulzeit hinaus ein lebenslanger Lernender zu werden, zahlt sich nicht nur aus, sondern bringt jede Menge Freude mit sich. Denn dann wird die Vergangenheit nicht mehr länger die Zukunft bestimmen.